David E Selden
The Invisible Kiez ist ein KMZ Projekt, das bei Art Claims Impulse im Wrangel Kiez, Berlin, im Sommer 2008 präsentiert wird.
Das Projekt besteht aus einem großen Archiv an Fotos vom Wrangel Kiez. Diese Fotografien werden mit Anmerkungen, Links und kurzen Texten versehen.
Ziel ist es, ein dreidimensionales 'Textobjekt' zu erschaffen, einen subjektiven Eindruck und gleichzeitig eine Geschichte mit vielen unterschiedlichen Zugangspunkten zu kreieren, in der sich Tatsachen und Fiktion mit geschichtlichen und ortspezifischen (geo-tagged) Informationen, Bildern, Texten und Audiodaten überlappen.
Das Projekt greift unter anderem folgende Themen auf:
1. Graffiti als Metaebene, die das real Existierende überlagert.
2. Spezifische Orte mit geschichtlichem Nachhall, wie z.B. der tockene Kanal.
3. Die temporäre Autonome Zone
3. Die immanente Gefahr, die von der aggressiven Stadtentwicklungsprojekten ausgeht (z.B. Mediaspree)
4. Die Beziehung zwischen virtuellen und realen Räumen.
5. Die Funktion des 'Niemandslandes' im urbanen Kontext.


